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03.12.2018
Start der Teilnehmerregistrierung.
03.12.2018
Die Bewerbungsdeadline für das Studentenforum endete am 30.11.2018. Wir danken allen Bewerbern.
 

Grußwort DGT

Prof. Dr. med. Erich Stoelben
Prof. Dr. med.
Erich Stoelben
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich begrüße Sie herzlich zum 136. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und der 5. Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie in München.

Das Programm wurde dieses Jahr von Hans Stefan Hofmann, Regensburg gestaltet. Die Hauptthemen beschäftigen sich u.a. mit Qualität, Standardisierung und Patientensicherheit. Damit wird deutlich, dass sich der Thoraxchirurg und die Thoraxchirurgin über die Operation hinaus umfassend um die Behandlung des Patienten kümmern und für einen geordneten, sicheren, effektiven und effizienten Prozess im Krankenhaus sorgen sollte.

Unabhängig von diesen abstrakten strukturellen Regelungen und Leitlinien, die für jeden Arzt und Ärztin einen gut nachvollziehbaren Rahmen bieten, in dem sie handeln können, wird der gute Chirurg bzw. Chirurgin durch den direkten Kontakt zum Patienten mit seiner Anamnese und körperlichem Befund eine persönliche Beziehung zu ihm aufbauen, die es ihm/ihr erlaubt, für den Patienten eine individuelle Diagnose und angepassten Therapieplan zu erstellen. Damit erfüllt der Chirurg/die Chirurgin den Anspruch an die ärztliche Kunst, entsprechend dem Vortrag von Giovanni Maio bei der Jahrestagung der DGT in Mannheim 2018. Dadurch wird auch der Sinn von Leitlinien erfüllt, die notwendig sind, um den aktuellen Wissensstand der Medizin effizient für alle mit Hilfe der Arbeit von wenigen abzubilden, ohne den Anspruch einer verbindlichen Reparaturanleitung für den Menschen zu erheben.

Innovation ist ein weiteres Hauptthema der DGT Frühjahrstagung und ist in der Medizin alltäglich. Sie wird somit auf jedem medizinischen Kongress diskutiert. Der Prozess, wie Innovationen in die Chirurgie eingeführt werden, ist weiterhin kritisch zu sehen. Die treibende Kraft kann das Bedürfnis des Chirurgen/der Chirurgin nach Verbesserung der medizinischen Behandlung sein und somit primär dem Patienten dienen. In anderen Fällen steht das Patienteninteresse nicht immer im Fokus des Handelns, wie bei der Industrie oder persönlichen Vorteilen. Trotzdem ist dieser Motor eine wichtige Kraft bei der Entwicklung von Innovationen. Präklinische und prospektive randomisierte klinische Studien sind in der Regel die ideale Form, eine Innovation in die Praxis zu tragen. Der Aufwand ist jedoch enorm und bedingt entsprechend hohe Kosten. Chirurgie hat demgegenüber häufig durch Reflexion der praktischen Erfahrung und Entwicklung in kleinen Schritten in Kombination mit fortlaufender Prüfung der klinischen Ergebnisse zu einer erfolgreichen und anerkannten Medizin geführt. Wir befinden uns allerdings mittlerweile in einem Bereich der Verbesserung, wo die Schritte so klein geworden sind, dass sie mit dem „bloßen“ Auge des Chirurgen/der Chirurgin nicht mehr erfasst werden können. Insofern gewinnen prospektive gut dokumentierte vergleichende Studien an Bedeutung. Zu vermeiden bleibt nach wie vor die lautstarke Propagation von Methoden, deren Vorteil für den Patienten nicht erwiesen ist.

In diesem Sinne erbringt die 5. Frühjahrstagung der DGT ihren Beitrag zum Kongress der DGCH mit ihrem diesjährigen Motto als ein interdisziplinäres Forum zur ärztlichen Kunst der Chirurgie!

Prof. Dr. med. Erich Stoelben
Präsident DGT 2019


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