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03.12.2018
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03.12.2018
Die Bewerbungsdeadline für das Studentenforum endete am 30.11.2018. Wir danken allen Bewerbern.
 

Grußwort DGIM

Prof. Dr. med. Claus F. Vogelmeier
Prof. Dr. med.
Claus F. Vogelmeier
 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin teilen eine lange Geschichte und sind aktuell mit einer Reihe von wesentlichen Entwicklungen konfrontiert: beide repräsentieren die großen Fächer der Medizin. Andererseits hat sich unter ihrem Dach eine zunehmende Subspezialisierung entwickelt. Diese Spezialisierung geht teilweise so weit, dass sie den Zusammenhalt der Fächer gefährdet. Die Patienten, die in Innerer Medizin und Chirurgie betreut werden, werden immer älter und sind typischerweise multimorbide. Damit rücken Themen in den Vordergrund wie Priorisierung von Maßnahmen und Entscheidungen zwischen einem kurativen und einem palliativen Therapieansatz. Darüber hinaus erleben wir aktuell rasante technologische Entwicklungen mit dem Generalthema „Digitalisierung“, die beide Fächer in absehbarer Zukunft massiv verändern werden. Daneben herrschen erhebliche ökonomische Zwänge, die potentiell das Risiko in sich tragen, zu Fehlentwicklungen zu führen. Schließlich sind wir auch sehr gefordert, wenn es um Forschung und Lehre geht. Insbesondere der forschende Kliniker (Clinician Scientist) stellt eine bedrohte Spezies dar, mit dem Risiko, dass die universitäre Medizin in Mitleidenschaft gezogen wird und damit die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die klinische Praxis leidet.

Angesichts dieser vielfältigen Problemstellungen gibt es aus meiner Sicht drei Postulate, die gerade für die Interaktion von Innerer Medizin und Chirurgie von Bedeutung sind. 1. Kooperation statt Konkurrenz: einige Schwerpunkte der Inneren Medizin sind in den letzten Jahren sehr invasiv geworden. Stellvertretend für diese Entwicklung seien genannt die Innovationen im Bereich der interventionellen Kardiologie und der endoskopischen Techniken. Gerade vor diesem Hintergrund ist z. B. die Einführung von Hybrid-OPs unter gemeinsamer Nutzung durch Internisten und Chirurgen eine sehr zu begrüßende Entwicklung. 2. Ganzheitlicher Ansatz vor zu viel Spezialistentum: gerade angesichts vielfältiger technischer Innovationen müssen wir immer im Blick behalten, was für den jeweiligen Patienten angesichts seiner Gesamtsituation sinnvoll und notwendig ist. 3. Gute Medizin muss wissenschaftlich begründet sein: vor dem Hintergrund umwälzender Entwicklungen bezüglich Prävention, Diagnostik und Therapie, deren kluger Einsatz weitreichende wissenschaftliche Kenntnisse, aber auch einen geschulten klinischen Blick voraussetzt, ist die Verbindung von Wissenschaft und Klinik unabdingbar.

Das Programm des 136. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie ist sehr vielgestaltig und innovativ und behandelt alle die Themen, die ich erwähnt habe.

Wissenschaftliche Kongresse sind unabdingbar wichtig, um sich angesichts einer kaum noch zu überblickenden Flut an Neuigkeiten (wieder) auf den Stand des Wissens zu bringen. Dazu gehört auch und besonders die Möglichkeit einer vertieften persönlichen Diskussion.

Vor diesem Hintergrund wünsche ich der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und Ihnen allen einen erfolgreichen 136. Kongress.

Prof. Dr. med. Claus F. Vogelmeier
Vorsitzender DGIM 2018/2019


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