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03.12.2018
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03.12.2018
Die Bewerbungsdeadline für das Studentenforum endete am 30.11.2018. Wir danken allen Bewerbern.
 

Grußwort DGAI

Prof. Dr. med. Rolf Rossaint
Prof. Dr. med.
Rolf Rossaint
 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Namen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) begrüße ich Sie zum 136. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie – der trotz eines eher der maritimen Sprache entlehnten Mottos – in München stattfindet.

Dieser Leitspruch des Kongresses drückt umfassend das aus, was unser ärztliches Handeln ausmachen sollte: Mit Empathie, wissenschafts- und evidenzbasierter Kompetenz und reflektiertem praktischem Wissen und klinischer Erfahrung im wohlverstandenem Interesse der uns anvertrauten und uns vertrauenden Patienten beherzt handeln. Wenn man dem Kongress-Motto: „Volle Kraft voraus – mit Herz, Hand und Verstand!“ gedanklich noch das Adverb „gemeinsam“ hinzufügt, wird deutlich, welches Umfeld für ein solches ärztliches Agieren im perioperativen Prozess unabdingbar ist. Es sind, natürlich an erster Stelle, die partnerschaftliche, interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten ärztlichen Fachgebiete, aber nicht weniger wichtig die interprofessionelle Kooperation mit dem Pflegepersonal, den operations- und anästhesietechnischen Assistentinnen und Assistenten und nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit all denjenigen, die gleichsam „backstage“ einen reibungslosen Ablauf in Klinik und Praxis ermöglichen.

Gemeinsames Arbeiten und, wenn nötig, auch die kontroverse Diskussion sind ebenfalls eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen wissenschaftlichen Diskurs, sei es in der Grundlagen- oder in der klinischen Forschung. Auch im Bereich der Weiter- und Fortbildung ergeben sich viele Schnittstellen, die nur gemeinsam erfolgreich gestaltet werden können, wie eine Reihe von Programmpunkten dieses Kongresses zeigen.

Diese interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit wird tagtäglich in den Operationssälen und auf den Stationen unseres Landes gelebt. Sie findet, was unsere Fachgebiete anbelangt, ihren Ausdruck in den traditionellen Präsidialgesprächen Anästhesie/Chirurgie im Januar eines jeden Jahres und begegnet uns auch beim Studium des Kongressprogrammes in vielen seiner Bestandteile.

In Zeiten knapper werdender Ressourcen und einer fortschreitenden Reglementierung der Medizin muss sich diese Gemeinsamkeit auch darin manifestieren, dass wir den sich verändernden Rahmenbedingungen mit eigenen Konzepten begegnen, die derartige Notwendigkeiten einerseits berücksichtigen, andererseits uns Ärzten aber noch Raum für eigenverantwortliches ärztliches Handeln lassen. Die gemeinsame Sitzung zum abgestuften System der Notfallversorgung, die auf unserem DAC im Mai, zu dem ich Sie herzlich einlade, wiederholt wird, ist hierfür ein gutes Beispiel.

Wir wünschen Ihnen in diesem Sinne einen erfolgreichen Verlauf Ihres Jahreskongresses und freuen uns auf die Gelegenheit zu vielen interdisziplinären Gesprächen mit Ihnen ebenso wie auf den Gedankenaustausch mit Pflegekräften, Angehörigen der Rettungsdienste und der Industrie.

Mit herzlichen, kollegialen Grüßen

Prof. Dr. med. Rolf Rossaint

Präsident DGAI 2019/2020


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